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Was ist die Verweildauer?

Die Verweildauer zeigt ungefähr, wie lange ein Besucher auf einer Seite geblieben ist. Beispiel: Jemand öffnet Ihr Rezept um 10:00 Uhr und klickt um 10:03 Uhr auf die nächste Seite – die Verweildauer beträgt etwa drei Minuten. Sie ist ein grober Hinweis auf Interesse, keine genaue Stoppuhr.

Definition

Analytics-Tools schätzen die Verweildauer meist anhand der Zeit zwischen zwei Seitenaufrufen oder anhand anderer Aktivitätssignale. Die letzte Seite eines Besuchs ist schwer zu messen, weil kein weiterer Seitenaufruf folgt, mit dem man vergleichen könnte.

So lesen Sie die Verweildauer

Länger ist nicht automatisch besser. Eine Preisseite, auf der Besucher sich schnell entscheiden, kann eine kurze Verweildauer haben. Ein Hilfeartikel kann eine lange Verweildauer und eine hohe Absprungrate haben – und trotzdem seinen Zweck erfüllen.

Vergleichen Sie nur Vergleichbares: gleicher Seitentyp, gleiche Verteilung auf die Geräte. Küren Sie keinen Sieger wegen 12 Sekunden Unterschied.

Wie PureMetrix das sieht

Für geschäftliche Ergebnisse verlassen Sie sich besser auf Ziele und die Schritte bis zur Conversion. Die Verweildauer ist ein zusätzlicher Hinweis zu Ihren Inhalten.

Nach einem Redesign

Bricht die Verweildauer nach einem Redesign ein, prüfen Sie, ob automatisch startende Videos, Pop-ups oder ein langsam ladender Hauptinhalt (LCP) Besucher schnell vertreiben. Siehe auch: Absprungrate senken.

Eingebettete Videos können die Verweildauer erhöhen, ohne dass jemand liest. Bewerten Sie Artikel deshalb zusammen mit dem Scrollverhalten oder damit, wie viele Besucher eine weitere Seite öffnen.

Wenn eine lange Verweildauer ein Warnsignal ist

Hilfeartikel und Anleitungen sollen fesseln, Schritte im Bestellvorgang nicht. Eine lange Verweildauer auf der Zahlungsseite bedeutet oft Verwirrung, nicht Interesse. Vergleichen Sie Verweildauer, Absprung- und Ausstiegsrate derselben Seite, bevor Sie nach einer Textänderung mehr „Engagement“ feiern.

Tabs, die im Hintergrund offen bleiben, lassen die Uhr weiterlaufen, obwohl niemand liest. Achten Sie eher auf typische Werte (den Median) als auf Ausreißer, und vergleichen Sie die Verweildauer langer Artikel mit dem Scrollverhalten oder dem Anteil der Besucher, die eine weitere Seite öffnen.

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Letzte Aktualisierung: September 2026